US-Börsen starten im Minusbereich - Dow Jones verliert 1,09%

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Weiter steigender Ölpreis belastet an der Wall Street
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
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Für die US-Technologiebörse Nasdaq ist am Freitag nach ihrem jüngsten Kursrutsch kaum Besserung in Sicht. Angesichts weiter steigender Ölpreise, für die zunehmende Angriffe der vom Iran unterstützten Houthi-Miliz auf Saudi-Arabien verantwortlich sind, bleiben Anleger vorsichtig.

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Der am Vortag um fast 3 Prozent schwächere Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 notierte im frühen Freitagshandel knapp im Minus bei 28.946 Punkten. Der breitere Nasdaq Composite fiel um 0,08 Prozent auf 25.987,44 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 1,09 Prozent auf 52.290 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,45 Prozent auf 7.629 Punkte nach unten.

Der Dow hat sich im Oktober schon sichtbar von den zwei vorangegangenen, schwachen Monaten erholt. Dagegen ist der Nasdaq von seinem früh im Oktober erreichten Rekordhoch deutlich zurückgefallen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt er aber immer noch vorn, auch wenn die im Tech-Sektor dominierende KI-Fantasie zuletzt einige Schrammen davongetragen hat. Die Debatte darüber, ob sich die immens hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz am Ende auszahlen werden, bestimmt nach wie vor das Bild.

Diese Wachstumszweifel hatte zuletzt auch Meta zu spüren bekommen. Die Anleger schickten dessen Aktien am Donnerstag auf Talfahrt, nachdem der Social-Media- und Technologieriese im Rahmen seiner Quartalszahlen die Investitionspläne für KI-Infrastruktur noch weiter nach oben geschraubt hatte. Vor dem Wochenende ging es für die Aktie der Facebook-Mutter um weitere 1,2 Prozent abwärts.

Schlechter sieht es beim Hersteller von Festplattenlaufwerken und Speicherprodukten Western Digital aus, dessen Titel am Vortag mit der schwachen Halbleiterbranche abgerutscht waren. Trotz überraschend guter Quartalszahlen und Schlussquartalsziele sanken sie um 1,9 Prozent.

Bei American Express stand ein Kursrückgang um 2,2 Prozent zu Buche. Dass der Finanzkonzern mit seinem Quartalsbericht die Erwartungen übertraf und den Ausblick anhob, gab den Aktien ebenfalls keinen Schwung.

Außerhalb der Techbranche sackten die Aktien von Deckers Outdoor um 3,7 Prozent ab. Der Schuhkonzern sorgte mit einer Prognosesenkung für schlechte Stimmung.

Dagegen konnten sich die Anteile von SpaceX um 1,7 Prozent erholen, nachdem sie am Donnerstag um neun Prozent abgesackt waren. Der Raumfahrt- und KI-Konzern von Elon Musk verhandelt Kreisen zufolge mit zumindest einem großen Anbieter über den Kauf von mindestens 80.000 Mobilfunkmasten und würde damit in das herkömmliche Mobilfunkgeschäft einsteigen. Bisher verdient SpaceX in diesem Bereich sein Geld mit dem satellitengestützten Internetdienst Starlink.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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