Europas Leitbörsen mit leichten Gewinnen

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Börsen mit leichten Zuwächsen
 © AFP, KIRILL KUDRYAVTSEV, Apa
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Europas Börsen verzeichnen am Dienstagvormittag leichte Gewinne. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 lag eine halbe Stunde nach Handelsstart mit 0,76 Prozent auf 5.583,81 Punkte im Plus. In Frankfurt gewann der deutsche Leitindex DAX 0,83 Prozent auf 22.747,39 Einheiten. Außerhalb der Eurozone legte der Londoner FTSE 0,78 Prozent auf 10.207,00 Zähler zu

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Die Entwicklung im Nahost-Krieg verwirrt weiter. Das "Wall Street Journal" hatte US-Präsident Donald Trump in der Nacht zwar mit der Aussage zitiert, er sei bereit, die Militärkampagne gegen den Iran zu beenden. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der für Öltransporte wichtigen Straße von Hormus wolle er jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

"Die Ruhe ist trügerisch: Unter der Motorhaube des Marktes ist eine ausgeprägte Sektorrotation zu beobachten", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Ölpreise stoppten nach dem Bericht zwar ihren Aufwärtskurs. Dennoch steuerten sie im März auf ihren größten Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen zu. Dies ist laut Stanzl vor allem für den Technologiesektor problematisch, weil sich dadurch unter anderem der milliardenschwere Ausbau von KI-Rechenzentren verteuert.

In Verbindung mit den anziehenden Öl- und Gaspreisen dürften heute die Inflationsdaten der Eurozone in den Mittelpunkt rücken. Analysten erwarten wie gestern für Deutschland einen kräftigen Sprung von 1,9 auf 2,6 Prozent.

Die Titel der deutschen Halbleiterkonzerne Infineon und Aixtron gaben in Frankfurt rund 2,5 und 1,5 Prozent nach. Außerdem standen die Finanzberichte kleinerer Unternehmen im Mittelpunkt. Gefragt nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen waren etwa die Aktien von Friedrich Vorwerk und Adesso, die im SDax um rund 3,5 und 1,5 Prozent zulegten. Um 1,5 Prozent nach unten ging es hingegen für Norma.

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Airbus auf "Overweight" mit einem Kursziel von 220 Euro belassen. Es sei die Konjunktur, nicht der Ölpreis, die über die Zyklen im Luftfahrtgeschäft entscheide, schrieb Milene Kerner in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Airbus stiegen am Dienstag um 0,8 Prozent.

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