Europas Leitbörsen im Frühhandel einheitlich sehr schwach

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Euro-Stoxx-50 büßt 2,6 Prozent ein
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Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag erneut mit klaren Kursverlusten in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 verlor gegen 9.45 Uhr um 2,6 Prozent auf 5.830,86 Zähler. In Frankfurt gab der DAX um 2,8 Prozent auf 23.945 Einheiten nach. Der Londoner FTSE-100 musste ein Minus von 1,66 Prozent auf 10.601 Punkte verbuchen.

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Die andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten belasten die weltweiten Börsen auch am Dienstag. In der Früh hatten bereits die Aktienmärkte in Asien klar negative Vorgaben geliefert. Und auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden bereits wieder fallende Kurse prognostiziert.

Unter den Anlegern geht weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Die Angriffe der USA und Israels auf militärische Infrastrukturen des Iran ging über Nacht weiter und umgekehrt greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an. "Die militärische Eskalation im Nahen Osten erhöht die Risiken für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte erheblich", schrieben die Experten der NordLB.

Der Straße von Hormuz als Öl- und Gasroute kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. "Je länger die Interventionen anhalten und je weiter sich die Angriffe auf andere Länder in der Region ausweiten, desto höher ist das Risiko, um von einem echten, belastenden Ereignis für die Kapitalmärkte auszugehen", hieß es von der NordLB. Bei der Commerzbank wird angesichts steigender Ölpreise auch wieder auf Inflationsrisiken verwiesen.

Zu den größeren Verlierern im Euro-Stoxx-50 zählten im frühen Handel Finanzwerte. So büßten BNP Paribas um gut vier Prozent an Wert ein und UniCredit rutschten knapp vier Prozent ins Minus. Banco Santander zeigte sich ebenfalls mit einem Abschlag von rund vier Prozent und Deutsche Bank-Aktien verloren 3,9 Prozent an Wert.

Im Energie-Sektor zeigten sich ENI mit minus 0,07 Prozent kaum verändert, während TotalEnergies leicht um 0,35 Prozent zulegen konnten.

Im DAX brachen die Aktien von Beiersdorf um 13 Prozent ein auf ein Tief seit Dezember. Der Konsumgüterkonzern rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. Analysten monierten schwache Prognosen der Hamburger für das erste Quartal und das Gesamtjahr.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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