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"Der DAX befindet sich mitten in einer technischen Erholung, und es muss sich erst noch zeigen, ob die Arbeitsmarktdaten am Mittwoch und die Inflationszahlen am Freitag aus den USA ausreichen, um den Widerstand bei 25.000 Punkten nach oben zu durchbrechen", schrieb in der Experte Jochen Stanzl von der Consors Bank am Morgen. Vor den geldpolitischen Signalen aus den USA sind die Vorgaben am Montag zunächst einmal positiv. In Tokio schnellte der Nikkei-225 nach dem Wahlsieg der Regierungspartei sogar auf ein Rekordhoch.
Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit will ihre Gewinne in den kommenden Jahren weiter nach oben treiben und Milliardensummen an ihre Aktionärinnen und Aktionäre ausschütten. Bis zum Jahr 2028 soll der bereinigte Überschuss auf 13 Mrd. Euro klettern, teilte das Geldhaus am Montag in Mailand mit. Für das laufende Jahr nimmt sich UniCredit-Chef Andrea Orcel bereits 11 Mrd. Euro vor. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an: Die Unicredit-Aktie legte um 4,86 Prozent zu.
Im Sog der UniCredit zogen auch die Bankenwerte von BBVA, Santander und Commerzbank um mehr als 1,5 Prozent an. Gut gesucht waren auch die Aktien deutscher Rüstungskonzerne. Die Titel von Rheinmetall notierten 2,59 Prozent höher, jene von Renk um 4,93 Prozent.
Nach einem Kurssprung am Freitag gaben die Werte des französischen Infrastrukturkonzerns Vinci wieder nach (minus 1,83 Prozent). Große Verlierer des frühen Handels waren die Gesundheitswerte. Fresenius Medical Care verloren 1,87 Prozent, Siemens Healthineers gaben um 1,33 Prozent nach und Qiagen sanken um 1,30 Prozent.