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Der Euro-Stoxx-50 verlor vor diesem Hintergrund 1,49 Prozent auf 6.175,45 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 1,03 Prozent schwächer bei 24.939,35 Zählern. Außerhalb der Eurozone fiel der FTSE-100 um 1,68 Prozent auf 10.428,27 Einheiten.
Im angespannten Marktumfeld verzeichneten Bankaktien die deutlichsten Abschläge. Der Sektor brach mit den Abgaben aus der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen nach unten aus. Im Euro-Stoxx-50 sanken Santander um 4,2 Prozent klar hinab. Aber auch BBVA, UniCredit und Intesa SanPaolo verloren jeweils über vier Prozent. BNP Paribas und Ing Group blieben mit ihren Abschlägen unterhalb der 4-Prozent-Marke.
Besser hielten sich Technologiewerte. Sie reagierten damit auf die Quartalszahlen von Micron. Kräftig gestiegene Umsätze und Gewinne sowie der Ausblick des US-Halbleiterunternehmens stärkten die Zuversicht für die Nachfrage im Zuge des Booms der Künstlichen Intelligenz.
Der nachgebende Gesundheitssektor wurde etwas von den Gewinnen von Sanofi abgefedert, deren Aktie um 0,6 Prozent zulegte. Die Ausweitung der Kooperation mit Regeneron Pharmaceuticals signalisiere die Fortschritte unter dem neuen Konzernchef, so Jefferies-Analyst Michael Leuchten. Die Aktie sei zudem attraktiv bewertet.
Starke Verluste verzeichneten indes in der Pharmabranche Bayer mit minus 5,3 Prozent. Laut JPMorgan-Analyst Richard Vosser dürften die frühen Konsensschätzungen für das dritte Quartal des Agrarchemie- und Pharmakonzerns wohl zu hoch sein.
Am morgigen Freitag richten sich die Blicke unter anderem auf den monatlichen US-Arbeitsmarktbericht, der entscheidend für die Geldpolitik der Federal Reserve sein dürfte. Nachdem die Zahl der Beschäftigten im August unerwartet stark um mehr als 160.000 gestiegen war, wird für September ein deutlich geringerer Zuwachs um 85.000 erwartet.