Europas Leitbörsen erholen sich - Euro-Stoxx-50 plus 0,19%

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Leichte Erholung zeigt sich
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Nach den teils herben Vortagesverlusten erholen sich die europäischen Börsen am Dienstag leicht. Für den Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 ging es um 0,19 Prozent auf 5.993,87 Punkte aufwärts. Der Frankfurter DAX gewann 0,48 Prozent auf 24.534,20. In London legte der FTSE 0,12 Prozent 10.621,78 Einheiten zu.

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Der Iran-Krieg bleibt das Hauptthema auf dem Parkett. Eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe an diesem Mittwoch ist weiter ungewiss. Beide Parteien zeigten sich zuletzt unnachgiebig. Doch Medienberichten zufolge steht die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance vor einer Abreise Richtung Pakistan.

"Solange zwischen den USA und dem Iran Worte und keine Raketen ausgetauscht werden, halten Anleger in der Hoffnung auf weitere Kursgewinne an ihren Aktienpositionen fest", schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Vieles hänge nun von den Verhandlungen in Pakistan ab.

Nach monatelangen Erwägungen hat der Mischkonzern AB Foods seine Aufspaltung beschlossen. Die Briten wollen die Modekette Primark nun definitiv von ihren Lebensmittelaktivitäten abspalten, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Künftig sollen beide Unternehmen separat an der Börse gelistet werden. Derweil hat das schwierige wirtschaftliche Umfeld AB Foods in seinem ersten Geschäftshalbjahr einen kräftigen Gewinnrückgang eingebrockt. AB Foods verloren in London 4,6 Prozent.

Bei Beiersdorf hat ein stärkerer Umsatzrückgang im ersten Quartal als erwartet die jüngste Kursstabilisierung der Aktien am Dienstag beendet. Mit einem Kursverlust von 3,4 Prozent waren die Papiere des Nivea- und Tesaherstellers das Schlusslicht im DAX . Mit Henkel gab ein weiterer Konsumgüterhersteller um 0,5 Prozent moderat nach.

Im Technologiesektor gab es Gewinne, das Thema Künstliche Intelligenz zieht die Kurse hoch. Halbleiter- und Software-Aktien legten zu. SAP stabilisierten sich mit plus 1,3 Prozent nach ihren jüngsten Verlusten.

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