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Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx 50 stieg 0,41 Prozent auf 6.346 Zähler. Der Frankfurter DAX gewann 0,33 Prozent auf 25.484 Einheiten. Auch außerhalb der Eurozone ging es für den Londoner FTSE 100 um 0,69 Prozent auf 10.710 Punkte aufwärts.
"Trump hat ein unmittelbares Risiko für KI-Investments entschärft", schrieb ein Marktexperte und verwies darauf, dass der Präsident mit seinen Äußerungen am Dienstag der KI Spielraum lasse. Nach Beratungen mit Branchenvertretern habe der Präsident eine Präferenz für freiwillige Selbstverpflichtungen, Selbstregulierung und einen kleinen Aufsichtsausschuss statt eines umfangreichen staatlichen Regelwerks signalisiert. "Für Investoren war die Botschaft ziemlich eindeutig: Washington hat nicht vor, einen Regulierungslaster quer auf die KI-Autobahn zu stellen, gerade während die Branche kräftig aufs Gaspedal tritt."
Unter den Techwerten in Europa kletterten Aixtron um 3,3 Prozent hoch. ASM International gewannen zwei Prozent und Infineon-Papiere steigerten sich um 1,5 Prozent.
Als stärkster Sektor etablierten sich Einzelhandelstitel. Hier gewannen Zalando 1,7 Prozent und die Papiere des Zara-Mutter Inditex legten ein Prozent. Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für den Online-Modehändler Zalando auf "Buy" belassen.
Klar gemieden wurden hingegen Öl- und Gaswerte. TotalEnergies ermäßigten sich um 2,6 Prozent. Eni gaben 0,9 Prozent nach.
Die Commerzbank-Aktie verbilligte sich um zwei Prozent auf 41,14 Euro. Deutsche Bank Research hat die von der UniCredit umworbenen Aktien bei unverändertem Kursziel von 42 Euro von "Buy" auf "Hold" abgestuft. "Neue Phase, neues Rating", schrieb der zuständige Experte. Viele der Kurstreiber wie steigende Zinseinkünfte und üppige Ausschüttungen seien inzwischen entweder bereits eingepreist oder durch die Outperformance zumindest am Markt realisiert worden.
AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS