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Europas Leitbörsen am Vormittag ohne klare Richtung

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Die europäischen Leitbörsen haben sich am Dienstagvormittag ohne klare Richtung gezeigt. Nach einem positiven Auftakt stand der Euro-Stoxx-50 rund eineinhalb Stunden nach Sitzungsbeginn 0,24 Prozent im Minus bei 5.910 Punkten. In Frankfurt notierte der DAX 0,08 Prozent höher bei 24.887 Zählern. Der Londoner FTSE-100 gewann wegen festerer Öl- und Pharmawerte 0,57 Prozent auf 10.061 Punkte.

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Im Fokus standen Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone. In Frankreich hat sich die Inflation wie erwartet auf eine Jahresrate von 0,7 Prozent abgeschwächt. Nun richten sich die Blicke auf die Zahlen aus Deutschland. Daneben bleiben auch die Entwicklungen rund um den US-Angriff auf Venezuela im Fokus, wenngleich diese am Vortag bereits kaum belastend wirkten.

Am US-Aktienmarkt übertraf der Leitindex Dow Jones Industrial vielmehr sogar sein bisheriges Rekordhoch aus dem Dezember. Dabei hatten die Anleger vor allem auf Ölwerte gesetzt, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie profitieren könnten. Zudem ist damit die Hoffnung auf sinkende Ölpreise verbunden, was wiederum gut wäre für die Weltwirtschaft, den Inflationsdruck mindert und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte.

Bei den Einzelwerten rückten Analystenumstufungen in den Fokus. Adidas rutschten nach einer Doppelabstufung von "Buy" auf "Underperform" durch die Bank of America um sieben Prozent ab. Beim Sportartikelkonzern lasse der Aufschwung allmählich nach und es warteten einige Hürden, schrieb BofA-Analyst Thierry Cota.

Givaudan erholten sich nach einer Aufwertung von "Underweight" auf "Equal Weight" durch Morgan Stanley um 0,6 Prozent. Thyssenkrupp Nucera legten nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank 1,5 Prozent zu.

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