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Etwas auf die Stimmung drückte, dass die Ölpreise nach den Verlusten der vergangenen Tage wieder zulegen. Die Versorgungsrisiken im Nahen Osten bleiben hoch. In der Straße von Hormuz wurde erneut ein Schiff angegriffen.
Demgegenüber stützten Kursgewinne in den USA und in Asien den deutschen Aktienmarkt. Vor allem für den Nasdaq-100 war es tags zuvor kräftig aufwärtsgegangen - auch noch nach dem europäischen Handelsende.
Der US-Auswahlindex der Technologiebörse ist wieder in Reichweite seines Rekords von Anfang Juni. Dabei verzeichneten die Papiere des Facebook-Konzerns Meta mit gut elf Prozent ihren höchsten Tagesgewinn seit April 2025. Anleger feierten den starken Start der neuen Endverbraucher-KI Muse seit Anfang des Monats und positive Analystenreaktionen darauf.
Mittlerweile blicken Anleger auch gen New York. Dort beginnt mit der Generaldebatte das Treffen der Vereinten Nationen. Dabei will US-Präsident Donald Trump mit Vertretern der Golfstaaten zusammenkommen. Zudem könnte er sich mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian treffen. Außerdem trifft Trump Staats- und Parteichef Xi Jinping, der vom 23. bis 25. September für einen Staatsbesuch in die Vereinigten Staaten reist.
In Deutschland standen Immobilienwerte weiter unter Druck. Für die Aktien von Vonovia ging es um 1,7 Prozent auf gut 17 Euro abwärts. Zum belastenden Zinsanstieg kam am Wochenende der Wahlsieg der Linken in Berlin, der das alte Thema Enteignung wieder deutlich hochkochte.
Der Reisekonzern TUI bekam den Iran-Krieg und den Trend zu Last-Minute-Urlaub im Sommer deutlich zu spüren. Der gebuchte Umsatz lag im Pauschalreisegeschäft fünf Prozent niedriger als im Sommer zuvor. Die Anteilscheine von TUI fielen um fast zwei Prozent.
Roche ist bei der Entwicklung seines Appetitzüglers Enicepatide einen Schritt weiter. In klinischen Tests der Phase II mit dem wichtigen Hoffnungsträger seien alle vorrangigen Studienziele erreicht worden, teilte das schweizerische Unternehmen mit. Roche hat mit Enicepatide den milliardenschweren Markt für Gewichtshemmer im Visier, den im Moment noch der US-Konzern Lilly und der dänische Hersteller Novo Nordisk dominieren. Für Roche ging es trotzdem 0,7 Prozent hinunter.