
von
Zuletzt lag der Euro-Stoxx-50 noch 0,45 Prozent höher auf 5.897,54 Punkten. In Frankfurt notierte der DAX um 0,39 Prozent fester bei 24.299,74 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,44 Prozent auf 10.613,72 Einheiten.
Die Kurserholung an den Aktienmärkten ging mit rückläufigen Öl- und Gaspreisen einher. Eine dauerhafte Entspannung ist aber nicht in Sicht. Die Kriegshandlungen weiten sich aus.
In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und Israel weiter Angriffe im Iran, Teheran griff erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an und das israelische Militär bombardierte weiter Ziele im Libanon. Zudem nahmen die Befürchtungen zu, dass Israel erneut eine Bodenoffensive in seinem nördlichen Nachbarland beginnen könnte.
Inzwischen läuft in Europa die Saison der Quartalsbilanzen auf vollen Touren. Der Logistikriese DHL gab einen verhaltenen Ausblick für 2026, der Kurs sackte daraufhin als größter DAX-Verlierer um 5,4 Prozent ab. Der Chemie- und Pharmakonzern Merck rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinnrückgang. Die Aktien verloren 0,8 Prozent.
Aktien von Reckitt sanken nach Zahlen um 2,5 Prozent auf den tiefsten Stand im laufenden Jahr. Die Analysten von Bernstein lobten zwar die Zahlen für das vierte Quartal. Das organische Wachstum des Herstellers von Reinigungsprodukten habe die Erwartungen in ansehnlicher Manier übertroffen. Doch James Edwardes Jones von RBC verwies auf den lediglich durchwachsenen Ausblick.