Europas Börsen schließen mit Verlusten

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Spannung vor ersten Ergebnissen der US-Kongresswahlen
 © AFP, THOMAS SAMSON, APA
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Europas wichtigste Börsen haben am Dienstag mit moderaten Verlusten geschlossen. Der Euro-Stoxx-50 beendete den Tag mit einem Minus von 0,51 Prozent und 6.144,56 Punkten. Der deutsche DAX fiel um 0,45 Prozent auf 25.864,62 Zähler. Der britische FTSE verlor 1,14 Prozent auf 10.638,43 Zähler. Die meisten Anleger dürften derzeit den Ausgang der gerade angelaufenen US-Kongresswahlen abwarten.

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In vielen Bundesstaaten an der US-Ostküste haben die Wahllokale schon geöffnet, doch Ergebnisse dürften nach mitteleuropäischer Zeit erst in der Nacht zum Mittwoch bekannt werden. "Amerika wählt, und die Börse schaut genau hin, wie viel politischen Spielraum Donald Trump nach den Kongresswahlen noch hat", sagte dazu der Experte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Börsenauswirkungen vom Wahlausgang erwarten Analysten vor allem für bestimmte Branchen.

Impulse lieferte in Europa auch weiter die Ergebnisberichtssaison. Aktien von Philips legten nach ihrer Ergebnisveröffentlichung und einer grundlegenden Einigung mit dem US-amerikanischen Justizministerium in einem jahrelangen Rechtsstreit um 4,8 Prozent zu. Die Analysten der kanadischen RBC lobten die Zahlen zum dritten Quartal, die Experten von Jefferies sprachen von einem ansehnlichen Auftragseingang und bezeichneten die Margenentwicklung im dritten Quartal als überraschend stark.

Unter den DAX-Unternehmen veröffentlichten am Dienstag Bayer, Zalando und Fresenius Medical Care (FMC) ihre Quartalszahlen - mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Den Anteilen von Bayer verhalfen diese mit einem Anstieg um 3,6 Prozent auf die DAX-Spitze. Ein starkes Pharmageschäft stimmte den Pharma- und Agrarchemiekonzern optimistischer.

Das Schlusslicht im DAX war Zalando mit minus 6,3 Prozent. Analysten bemängelten die Bruttomarge im abgelaufenen Quartal. Nach einer starken Erholung im Oktober setzten bei dem Online-Händler Gewinnmitnahmen ein. Titel von FMC waren zuletzt auch gut gelaufen, wurden nun aber unter Schwankungen auch mit 3,6 Prozent zu einem Verlierer. Der neue Konzernchef Shervin Korangy schraubte die Ergebnisziele seiner Vorgängerin Helen Giza für das Gesamtjahr zurück.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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