ATX nähert sich dem Gewinnbereich an

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ATX sucht den Weg in den Gewinnbereich
 © ALEX HALADA, Themenbild, APA
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Nachdem einem schwachen Start geht es an der Wiener Börse am Dienstag wieder etwas aufwärts. Der Leitindex ATX konnte seine Verluste aufholen und lag am frühen Nachmittag quasi unbewegt bei 6.429,44 Punkten. Der breitere ATX Prime gab noch 0,25 Prozent auf 3.462,74 Einheiten nach. An den europäischen Börsen gibt es weiter leichte Abgaben.

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Belastet wurden die Börsen anfänglich von schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Auf die Laune drücken einmal mehr Techwerte und ein wieder steigender Ölpreis. Die Ölpreise sind am Dienstag nach Meldungen über erneute Angriffe des US-Militärs auf Ziele im Iran gestiegen und haben damit einen Teil der deutlichen Verluste vom Vortag wettgemacht. Mittlerweile sind sie wieder etwas zurückgekommen. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee mit Lieferung im Jänner bei 105,16 US-Dollar gehandelt und damit nur noch 0,4 Prozent höher als am Montag.

Die Anleger warten zudem hauptsächlich auf den Ausgang der heutigen US-Kongresswahlen. Bei den sogenannten "Midterms" geht es um die künftigen Mehrheiten in beiden Kongresskammern. Ergebnisse werden aber erst am Mittwoch erwartet. Interessant könnte werden, wie US-Präsident Donald Trump auf eine vor allem knappe Niederlage reagieren wird.

In Österreich hat heute die Raiffeisen Bank International (RBI) bekanntgegeben, den Gewinn nach neun Monaten um zehn Prozent auf 1,1 Mrd. Euro gesteigert zu haben. Außerdem sei die Übernahme der rumänischen Garanti Bank abgeschlossen worden. RBI-Aktien lagen bei minus 0,4 Prozent auf 56,20 Euro.

Auch die anderen schwergewichteten Bankenwerte fanden sich im Verlustbereich. BAWAG gaben 0,1 Prozent, Erste 0,8 Prozent ab.

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Palfinger von 40,00 auf 35,00 Euro gekürzt. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde von Analyst Lasse Stueben nach der jüngsten Zahlenvorlage des Kranherstellers unverändert beibehalten. Für Palfinger ging es 0,18 Prozent auf 27,50 Euro hinunter.

An der Spitze des ATX standen AT&S, die die morgendliche Techschwäche abschütteln konnten, mit plus 2,1 Prozent. Den ATX-Schluss bildeten Do&Co mit Abgaben von 1,7 Prozent. OMV profitierten mit minus 0,3 Prozent nicht von den anfänglich steigenden Ölpreisen.

Der Motorradhersteller Bajaj Mobility hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und Profitabilität gesteigert. Der Konzernumsatz kletterte um 57,0 Prozent auf 351,1 Mio. Euro, womit nach neun Monaten 1 Mrd. Euro überschritten wurde. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf 11,3 Mio. Euro, nach bereinigten minus 71 Mio. Euro im Vorjahresquartal, wie die KTM-Mutter am Dienstag mitteilte. Bajaj fanden sich trotzdem am Ende des ATX Prime-Segments mit 9,9 Prozent im Minus auf 34,45 Euro.

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