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Europas Börsen schließen am Donnerstag kaum verändert

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Autowerte am Berichtstag gesucht
 © APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON
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Die europäischen Börsen sind am Donnerstag mehrheitlich wenig verändert aus dem Handel gegangen. Am Vorabend veröffentlichte Quartalszahlen des US-Chipgiganten Nvidia konnten am Berichtstag keine großen Impulse setzen. Der Euro-Stoxx-50 stieg um geringe 0,07 Prozent auf 5.396,73 Einheiten.

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Für den CAC-40 in Paris ging es indes um 0,24 Prozent auf 7.762,60 Punkte hinauf. Der DAX in Frankfurt sank um unwesentliche 0,03 Prozent auf 24.039,92 Zähler. Beim FTSE-100 gab es unterdessen ein Minus von 0,42 Prozent auf 9.216,82 Punkte zu sehen.

Während die Quartalszahlen von Nvidia auf Unternehmensseite keine größeren Impulse lieferten, rückten auf Konjunkturseite die Währungshüter der EZB ins Zentrum. Sie haben Vorteile für eine abwartende Haltung in der Zinspolitik ausgemacht. Die Beibehaltung unveränderter Zinsen wurde als "robuster Ansatz" zur Bewältigung von Schocks und Inflationsrisiken in einer Vielzahl von plausiblen Szenarien betrachtet, wie aus den kürzlich veröffentlichten Protokollen der jüngsten Zinssitzung im Juli hervorgeht.

Guter Dinge waren am Berichtstag die Anleger im Autosektor, hier gab es ein Plus von 0,6 Prozent zu sehen. Zeitweise hatte der Euro-Stoxx-Automobiles-Index klar über der Marke von einem Prozent notiert. Die Zulassungszahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA) für Juli seien ein Hoffnungsschimmer, sagte ein Händler. Deutliche Gewinne verbuchten Renault mit plus 3,6 Prozent. Mercedes-Benz, BMW und Ferrari gewannen jeweils 0,8 Prozent.

Pernod Ricard steigerten sich nach positiv aufgenommenen Jahreszahlen um 1,4 Prozent. Diese untermauerten die Hoffnungen vieler Anleger auf eine perspektivische Geschäftserholung. Ein schwacher Konsum in China und den USA hatte den Spirituosenhersteller zwar belastet. Dennoch hätten die Franzosen die Ergebniserwartungen übertroffen, schrieb Edward Mundy vom Investmenthaus Jefferies. Im Aktienkurs sei eine Menge Unsicherheit eingepreist.

Im Sog legten auch Remy Cointreau und der Hennessy-Cognac-Anbieter LVMH zu. Sie verteuerten sich um jeweils 1,0 und 2,2 Prozent.

ProSiebenSat.1 profitierte vom Ende des Bietergefechts um den Fernsehkonzern. Die Aktien stiegen mit plus 3,7 Prozent auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Mit dem vom tschechischen Investor PPF angekündigten Verkauf seines Anteils von knapp 15,7 Prozent an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) steigt deren Beteiligung auf rund 60 Prozent - und es könnte noch mehr werden. In Mailand verteuerten sich MFE um über 10 Prozent.

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