Ericsson verdient zum Jahresauftakt weniger als erwartet

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Ericsson kämpft mit steigenden Beschaffungskosten
 © AFP, HENRIK MONTGOMERY, Apa
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Der Netzwerkausrüster Ericsson hat im ersten Quartal wegen einer verhaltenen Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung und höheren Chipkosten weniger verdient als erwartet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) sank um ein Fünftel auf 5,6 Mrd. schwedische Kronen (518,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Branchenexperten hatten hier im Schnitt mehr erwartet.

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Auch der Umsatz blieb mit einem Rückgang um zehn Prozent auf 49,3 Mrd. Kronen hinter den Markterwartungen zurück. "Wir sehen steigende Beschaffungskosten, insbesondere bei Halbleitern, was zum Teil auf die KI-Nachfrage zurückzuführen ist", sagte Konzernchef Börje Ekholm laut Mitteilung. Man wolle diese Herausforderungen durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie unter anderem durch Sparmaßnahmen ausgleichen.

Ericsson und andere Hersteller von Telekommunikationsausrüstung kämpfen seit Jahren mit einer schwachen Nachfrage der Netzbetreiber, nachdem die erhofften Investitionen in den Ausbau von 5G-Netzen weitgehend ausgeblieben sind. Als Reaktion darauf setzt Ericsson auf Kostensenkungen, strich im Jahr 2025 weltweit rund fünftausend Stellen und will die Ausgaben auch in diesem Jahr in ähnlichem Tempo weiter zurückfahren.

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