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"Das ist ein schöner Zuwachs, der wegen des Iran-Kriegs aber kaum Wert hat", kommentierte Chefvolkswirt Alexander Krüger von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank. So beziehe sich der Auftragsanstieg auf Februar, als im Iran noch nicht Krieg geführt worden sei. Die Unsicherheit durch den Konflikt dürfte Unternehmen im März bei der Auftragsvergabe bereits gehemmt haben. "Wegen des Energiepreisschocks bedarf es zudem neuer Preiskalkulationen."
Ob sich die geopolitische Lage nun nach der für zwei Wochen geplanten Feuerpause wirklich beruhige und die für die Energieversorgung wichtige Straße von Hormuz freikomme, bleibe abzuwarten. "Klar ist, dass die Industrie in diesem Jahr einen deutlich höheren Rohölpreis zu verarbeiten hat", sagte der Analyst. Das schmälere die positiven Impulse, die vom Fiskalpaket der Bundesregierung mit Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung eigentlich ausgehen sollten.
Die Aufträge in der Industrie seien derzeit weiter schwankend, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Der seit August 2025 aufwärts gerichtete Trend setzte sich zwar verhalten fort. "Diese positive Entwicklung dürfte jedoch infolge des Energiepreisschocks im Zusammenhang mit dem eskalierten Konflikt im Nahen Osten temporär gedämpft werden."
Der Iran-Krieg sorgt seit gut einem Monat für große Unsicherheit und hat die Energiepreise in die Höhe getrieben.