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Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 gab es 32.687 Pleiten. Trotz mehr Insolvenzen sanken die Forderungen der Gläubiger auf rund 47,9 Mrd. Euro von 58,1 Mrd. Euro im Vorjahr. Dem Statistikamt zufolge ist dies darauf zurückzuführen, dass 2025 weniger wirtschaftlich bedeutende Firmen Insolvenz anmeldeten. Die Zahl der sogenannten Großpleiten mit Forderungen von mehr als 25 Mio. Euro fiel um 15,6 Prozent.
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es 2025 die meisten Insolvenzen bei Verkehr und Lagerwesen mit 133 Fällen. Dahinter folgten das Gastgewerbe mit 108 und das Baugewerbe mit 104 Fällen. Der Trend setzte sich bis zum Jahresende fort. Im Dezember 2025 lag die Zahl der Firmenpleiten mit 2037 um 13,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.
Auch die Konsumentinnen und Konsumenten waren von der Konjunkturflaute betroffen. Im Gesamtjahr 2025 gab es 77.219 Verbraucherinsolvenzen und damit 8,4 Prozent mehr als 2024. Allein im Dezember stieg die Zahl der Privatpleiten um 12,3 Prozent binnen Jahresfrist.