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Der erneute Rückschlag geht vor allem auf die geringere Nachfrage aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und den USA zurück. Die Exporte in die EU fielen um 0,6 Prozent auf 77,5 Mrd. Euro. Die meisten Ausfuhren in ein einzelnes Land gingen erneut in die USA, obwohl diese um 6,3 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro einbrachen. Das deutsche China-Geschäft wuchs dagegen um 4,7 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro.
Die deutschen Importe legten im August im Gegensatz zu den Exporten zu. Sie kletterten um 0,9 Prozent zum Vormonat auf 118,1 Mrd. Euro. Die deutsche Handelsbilanz - Exporte minus Importe - wies ein Plus von 19,5 Mrd. Euro auf.
Die deutschen Exporteure haben ihre Wachstumsprognose in dieser Woche angehoben, da die Ausfuhren trotz der schwachen Sommermonate in den ersten acht Monaten des Jahres um 4,4 Prozent auf 1,093 Billionen Euro zulegten. Die Ausfuhren dürften 2026 um 1,0 Prozent steigen, sagte der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) voraus. Bisher wurde nur mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Die Importe sollen wie bisher erwartet 2026 um 3 Prozent wachsen. "Der deutsche Außenhandel stabilisiert sich, aber von einer Trendwende sind wir noch weit entfernt", sagte BGA-Präsident Dirk Jandura. Ein Teil des bisherigen Anstiegs sei auf höhere Preise zurückzuführen.
Container ships are discharged at the terminals of HHLA (Hamburg Port Logistics Inc) in Hamburg on June 22, 2022. (Photo by Axel Heimken / AFP)