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Erzeugerpreise sind die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, wenn sie diese an den Handel oder an andere Unternehmen verkaufen. Im Monat zuvor waren die Erzeugerpreise nur um 3,0 Prozent gestiegen.
"Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Energiepreise (+8,3 Prozent) zurückzuführen", hieß es von der Behörde. Bedingt durch Folgen des Iran-Kriegs seien die Preise für Mineralölerzeugnisse 40,5 Prozent über denen von August 2025 gelegen. Die Preise für Vorleistungsgüter seien ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise, bevor diese in den Handel kommen. Sie wirken sich in der Regel verzögert auch auf die Verbraucherpreise aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise im August wie schon im Juli um 1,1 Prozent zu und damit ebenfalls stärker als erwartet. Analysten waren hier von 0,6 Prozent ausgegangen.
WILHELMSHAVEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Lars Penning