D: Baumaterialien-Hersteller erwarten schlechtere Geschäfte

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Hohe Energiepreise drückten die Stimmung
 © APA (AFP), EZEQUIEL BECERRA, Apa
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Die Stimmung unter Produzenten von Baustoffen in Deutschland hat sich im März deutlich eingetrübt. Das Geschäftsklima bei den Herstellern von Glas, Keramik, Steinen und Erden ist laut dem Münchner Ifo-Institut auf minus 23,5 Punkte gesunken, nach minus 17,9 Punkten im Februar. Die hohen Energiepreise drückten die Stimmung, sagte Ifo-Experte Nicolas Bunde am Montag: "Die Branche hat in der Industrie einen der höchsten Anteile der Energiekosten am Produktionswert."

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Laut der Ifo-Konjunkturumfrage planen deutlich mehr Unternehmen der Branche, die Preise zu erhöhen. Der entsprechende Indikator stieg im März deutlich auf 22,2 Punkte, nach 8,4 Punkten im Februar.

Höhere Preise für Baumaterialien dürften sich mittelfristig in der Bauwirtschaft niederschlagen, erklärte Bunde. Gleichzeitig nahm der Anteil der Unternehmen zu, die ihre Produktion zurückfahren. Dennoch bewerteten die Unternehmen ihren Auftragsbestand im März spürbar günstiger als noch vor einem Jahr. "Die Branche arbeitet sich langsam aus der Krise, wird durch die Folgen der Konfliktsituation im Nahen Osten jedoch zurückgeworfen", erläuterte Bunde. Treiber der schlechten Stimmung unter den Produzenten sind vor allem die deutlich pessimistischeren Geschäftserwartungen. Aber auch die aktuelle Lage bewerten die Unternehmen etwas schlechter als noch im Vormonat.

SAN JOSÉ - COSTA RICA: FOTO: APA/APA (AFP)/EZEQUIEL BECERRA

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