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Grund dafür seien unter anderem die Bewertung von Put-Optionen und Währungseffekte. "Die operative Entwicklung des Konzerns blieb hiervon unberührt", betonte CTS Eventim.
Der Umsatz stieg 2025 um knapp zehn Prozent auf 3,08 Milliarden Euro und übersprang damit erstmals die Drei-Milliarden-Schwelle. Die Zwei-Milliarden-Marke hatte CTS Eventim erst 2023 geknackt. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) legte um knapp acht Prozent auf 584 Millionen Euro zu. Für beide Kennziffern hatte CTS Eventim zuletzt Zuwächse von fünf bis 15 Prozent in Aussicht gestellt.
Das Unternehmen profitierte von einem Endspurt vor allem im Live-Unterhaltungs-Geschäft, das im vierten Quartal um fast ein Viertel wuchs. Bei Konzerten und Festivals hatte CTS, nach eigenen Angaben die Nummer zwei in Europa, mit einer stagnierenden Entwicklung gerechnet, am Ende legte das Geschäft um neun Prozent zu.
Für das laufende Jahr plant CTS Eventim vorsichtig: Umsatz und Ebitda sollen laut Geschäftsbericht "auf beziehungsweise leicht über dem Niveau des Vorjahres" liegen. Stärkere Zuwächse seien im Veranstaltungs-Geschäft zu erwarten: Hier feierte die CTS-eigene "Arena Milano" bei den Olympischen Winterspielen in Mailand ihre Premiere, die künftig unter dem Namen "Unipol Dome Milano Santa Giulia" als Mehrzweckarena dienen soll.
ARCHIV - 25.03.2020, Bremen: Ein Schild weist auf den Ticketverkauf von CTS Eventim hin. (zu dpa: «CTS Eventim wächst nach Zukäufen deutlich») Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++