Clariant steigerte 2025 dank Sparprogramm operativen Gewinn

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Unter dem Strich stand dennoch ein Verlust von 41 Mio. Franken
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Ein Sparprogramm hat dem Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant 2025 zu einem höheren operativen Gewinn verholfen. Eine Sonderbelastung im Zusammenhang mit dem Verkauf des Venezuela-Geschäfts drückte das Unternehmen jedoch in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 41 Millionen Franken (45 Mio. Euro), nach einem Gewinn von 280 Millionen im Vorjahr, wie Clariant mitteilte.

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Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) erhöhte sich dagegen um fünf Prozent auf 697 Millionen Franken. Die bereinigte operative Gewinnmarge verbesserte sich auf 17,8 (Vorjahr: 16) Prozent. Der Umsatz sank indes wegen negativer Wechselkurseffekte um sechs Prozent auf 3,92 Milliarden Franken. Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende von 0,42 Franken je Aktie erhalten.

Für das laufende Jahr 2026 rechnet Clariant mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einer operativen Marge von rund 18 Prozent. Man habe die Profitabilität durch Sparprogramme, Preismanagement und höhere Produktivität gesteigert, erklärte Konzernchef Conrad Keijzer. Das Marktumfeld bleibe jedoch herausfordernd. Clariant hatte ein Sparprogramm aufgelegt, das 2025 Einsparungen von 50 Millionen Franken brachte. Bis 2027 sollen es insgesamt 80 Millionen Franken sein. Der Konzern kämpft wie die gesamte Branche mit einem schwierigen Marktumfeld und einer unsicheren Nachfrage. Die Belastung aus dem Verkauf des Venezuela-Geschäfts belief sich auf 230 Millionen Franken.

MUTTENZ - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI

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