Puma stellt sich auf weiteres Verlustjahr ein

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Wachstum erst für 2027 erwartet
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Der angeschlagene deutsche Sportartikelhersteller Puma stellt sich auf ein weiteres Jahr mit roten Zahlen ein. Für 2026 sagte das Unternehmen am Donnerstag einen Betriebsverlust von 50 bis 150 Millionen Euro voraus, bei einem währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Im vergangenen Jahr verbuchte Puma einen operativen Fehlbetrag von 357 Millionen Euro, nach einem Ergebnis von 549 Millionen Euro im Vorjahr.

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Puma erklärte, 2026 gelte als Übergangsjahr. Ab 2027 solle der im Oktober gestartete Firmenumbau wieder nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Im Frankfurter Frühhandel brachen die Puma-Aktien um mehr als fünf Prozent ein.

2025 ging der Umsatz um 8,1 Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro zurück. Puma führte das insbesondere auf die Restrukturierung zurück. Puma-Chef Arthur Höld hatte unter anderem Ladenhüter von den Groß- und Einzelhändlern zurückgenommen, damit die Ware dort nicht verramscht wird, was auf Kosten des Umsatzes geht. Abschreibungen und Ausgaben für das Sparprogramm brockten Puma einen Nettoverlust von 643,6 Millionen Euro ein, nach einem Gewinn von 280,7 Millionen Euro im Vorjahr.

HERZOGENAURACH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/CHRISTOF STACHE

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