Londoner Börse LSE will weiter profitabel wachsen

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Aktienrückkauf auch für 2026 geplant
 © APA/APA/AFP/FACUNDO ARRIZABALAGA
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Der Börsenbetreiber und Finanzdatenanbieter London Stock Exchange (LSE) peilt nach besseren Geschäften im vergangenen Jahr weitere Zuwächse an. So sollen die Einnahmen 2026 bereinigt um die Folgen von Währungsveränderungen um 6,5 bis 7,5 Prozent zulegen, wie das im Stoxx-50 notierte Unternehmen mitteilte.

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Die operative Marge gemessen am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), soll dabei währungsbereinigt um 0,8 bis 1,0 Prozentpunkte steigen. Der Börsenbetreiber kündigte zudem einen weiteren Rückkauf von eigenen Anteilen an. Der LSE-Aktienkurs zog im frühen Handel um über fünf Prozent an.

Aktienrückkauf auch 2026

In diesem Jahr peilt der Konzern den Erwerb eigener Anteile für bis zu 3 Milliarden Pfund (3,4 Mrd. Euro) an. 2025 hatte die LSE Aktien für 2,1 Milliarden Pfund am Markt aufgekauft. Aktienrückkäufe werden neben der Dividende als Mittel der Kapitalrückgabe an Anteilseigner eingesetzt. Da das Ergebnis je Aktie durch diesen Schritt rechnerisch steigt, hoffen die Unternehmen auf einen Kursanstieg. Bei der LSE hat dies im vergangenen Jahr allerdings nicht geklappt. Der Wert der LSE-Anteile sank 2025 um rund ein Fünftel.

Die Einnahmen des Konzerns stiegen im vergangenen Jahr um fünfeinhalb Prozent auf knapp 9,4 Milliarden Pfund. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um neun Prozent auf 4,5 Milliarden Pfund zu. Die Einnahmen und das operative Ergebnis fielen damit im Rahmen der Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten aus.

Die Dividende für das vergangene Jahr soll um 15 Prozent auf 1,5 Pfund je Aktie steigen. Das ist etwas mehr, als Experten erwartet hatten.

LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/FACUNDO ARRIZABALAGA

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