Eni meldete 2025 Nettogewinn von fast fünf Milliarden Euro

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Produktionssteigerung von 2022 bis 2025 betrug über 7 Prozent
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Der italienische Energiekonzern Eni hat das Jahr 2025 mit etwas weniger Gewinn abgeschlossen. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 4,98 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Investitionen betrugen 8,52 Milliarden Euro, leicht unter dem Niveau von 2024 (8,80 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen mit.

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Die Produktion lag im Jahresdurchschnitt bei 1,73 Millionen Barrel pro Tag und damit über den Erwartungen. Von 2022 bis 2025 betrug die Produktionssteigerung über 7 Prozent. Zu den im Jahr 2025 gestarteten Hauptprojekten im Bereich Exploration und Produktion gehören Vorhaben in Angola, Indonesien, Norwegen und dem Kongo. Außerdem wurde eine Joint Venture mit Petronas für Indonesien und Malaysia vereinbart, der Start ist für Mitte 2026 geplant.

Neue langfristige LNG-Verträge in der Türkei und Thailand

Im Bereich Gas und Flüssigerdgas (LNG) schloss Eni neue langfristige Verkaufsverträge in der Türkei und in Thailand ab. Die auf erneuerbare Energien und Elektromobilität spezialisierte Eni-Tochter Plenitude expandierte in Frankreich. Parallel dazu werden Biokraftstoffprojekte umgesetzt, die Kapazität soll bis 2030 verdreifacht werden.

Für 2026 erwartet Eni eine weitere Steigerung der Öl- und Gasproduktion. Die Bruttoinvestitionen sollen 7 Milliarden Euro betragen. "Insgesamt zeigt Eni trotz eines volatilen Marktumfelds im Jahr 2025 eine solide industrielle und finanzielle Performance", teilte das Unternehmen mit.

SAN DONATO MILANESE - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/MARCO BERTORELLO

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