China-Schwäche drückt Absatz von Mercedes-Benz weiter

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 © DPA, Bernd Weißbrod, Apa
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Die anhaltende Verkaufsschwäche in China hat den deutschen Autobauer Mercedes-Benz im dritten Quartal weiter belastet. In der Kernsparte Mercedes-Benz Cars sanken die Verkäufe von Juli bis September um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 407.200 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

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In China ging die Talfahrt mit einem Rückgang um 31 Prozent auf knapp 87.000 Autos weiter, während die Marke mit dem Stern in Europa und den USA 5 beziehungsweise 6 Prozent Wachstum erzielte. Das Marktumfeld in China bleibe schwierig, der Wettbewerb intensiv.

Der Stuttgarter Autobauer leidet so wie die anderen deutschen Hersteller unter der Schwäche des gesamten Marktes in China, wo die Nachfrage nach Verbrennerautos rasch sinkt und die Kundinnen und Kunden bei Elektroautos die dortigen Anbieter bevorzugen. Der Absatz auf dem größten Automarkt der Welt ist bei Mercedes seit rund zwei Jahren im Rückwärtsgang. Der neue elektrische GLC in Langversion sei in China aber gut angelaufen.

In Europa können die Schwaben vor allem mit den neuen Elektroautos punkten. "Unsere neuen elektrischen Modelle GLC, CLA, GLB und GLA sind in Europa für den Rest des Jahres ausverkauft", erklärte Vertriebschef Mathias Geisen. Die Auftragsbücher reichten bis 2027. "Unsere Modelloffensive ist in vollem Gange."

Weltweit erzielte Mercedes-Benz im dritten Quartal bei E-Autos einen Absatzrekord mit 68.400 Verkäufen - einem Zuwachs von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis Ende September lag der Pkw-Absatz mit 1,24 Millionen Einheiten um 7 Prozent unter Vorjahr. Bei den Vans ist der Rückstand geringer - binnen neun Monaten rollten 258.800 Vans und Transporter zu den Kunden, ein Minus von 1 Prozent.

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