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Produktionsunterbrechungen infolge des Iran-Kriegs wurden von den höheren Ölpreisen finanziell deutlich abgefedert. Im Jahresvergleich ging der absolute Gewinn jedoch von 3,5 Mrd. Dollar (2,99 Mrd. Euro) auf 2,2 Mrd. Dollar zurück. Dazu trugen auch Rückstellungen für einen Rechtsstreit sowie Währungseffekte bei. Geld kosteten den Konzern auch Absicherungsgeschäfte für Öltransporte, die noch nicht an ihrem Bestimmungsort angekommen waren. Positiv wirkten sich nach Aussage von Finanzchefin Eimear Bonner hingegen neben den hohen Ölpreisen hohe Margen bei der Weiterverarbeitung in Raffinerien aus.
Im ersten Quartal kaufte Chevron Aktien für 2,5 Mrd. Dollar zurück. Das liegt hochgerechnet am unteren Ende der fürs Jahr weiter anvisierten Bandbreite von 10 bis 20 Mrd. Dollar. Für eine von Analysten spekulierte Anhebung der Rückkaufambitionen benötige das Unternehmen eine Aussicht auf anhaltend höhere Ölpreise, sagte die Finanzchefin der Nachrichtenagentur Bloomberg.