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Vincorion hatte die Papiere zum Festpreis von je 17 Euro angeboten. Damit wird das Unternehmen mit 850 Millionen Euro bewertet. Die Vincorion-Aktie soll am Freitag erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden.
"Unser erfolgreicher Börsengang belegt deutlich die Stärke unseres Geschäftsmodells", sagte Vorstandschef Kajetan von Mentzingen. "Wir haben das klare Ziel, unsere Position als ein führender Hersteller von Energie- und Mechatroniklösungen für Verteidigungsplattformen und fortschrittliche Luftfahrtsysteme weiter auszubauen." Vincorion baut etwa Generatoren zur Stromversorgung von Fahrzeugen und Flugabwehrsystemen, Heizungen für Flugzeuge oder Stabilisatoren für Panzer.
Star Capital reduziert seine Beteiligung mit dem Börsengang von 88,1 Prozent auf 47,5 Prozent. Aktien für zusammen 105 Millionen Euro zeichneten wie vorher vereinbart die Vermögensverwalter Fidelity und Invesco sowie der Finanzinvestor T. Rowe Price. 3,6 Prozent liegen weiterhin bei Finanzvorstand Dieter Holst und 3,5 Prozent bei Aufsichtsratschef Tobias Seige. Organisiert wurde der Börsengang von BNP Paribas, JP Morgan und Berenberg.