Börsenbetreiber LSEG nach Rekordquartal optimistisch

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Der Londoner Börsenbetreiber London Stock Exchange Group (LSEG) hat im ersten Quartal von den gestiegenen Handelsumsätzen infolge des Iran-Kriegs profitiert. Die LSEG rechnet nach dem Rekordquartal mit einem Umsatzwachstum am oberen Ende ihrer bisherigen Prognose. Die Gesamterträge dürften 2026 ebenfalls in der oberen Hälfte der anvisierten Spanne von 6,5 bis 7,5 Prozent zulegen, teilte der Börsen- und Datenkonzern am Donnerstag mit.

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Im ersten Quartal stiegen die Erträge organisch um 9,8 Prozent und übertrafen damit die Markterwartungen von acht Prozent. Angetrieben wurde das Geschäft von einem massiven Anstieg der Handelsaktivitäten über alle Anlageklassen hinweg. Auslöser war der Ende Februar begonnene Iran-Krieg, der für eine hohe Marktvolatilität sorgte. Die LSEG-Aktie legte zeitweise um bis zu vier Prozent zu.

Fokus auf KI

"Wir hatten auf ganzer Linie einen großartigen Start in das Jahr 2026", sagte Konzernchef David Schwimmer. Der Fokus liege nun auf der Umsetzung der Strategie für Künstliche Intelligenz (KI). Das Unternehmen steht unter Druck: Der aktivistische Investor Elliott Management drängt auf Portfolioänderungen und Margenverbesserungen. Zudem hatten Befürchtungen, KI könnte das Datengeschäft untergraben, den Aktienkurs belastet. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Papier noch immer rund zwölf Prozent im Minus. Um dem entgegenzuwirken, investiert die LSEG massiv in ihre Analyseabteilung und hat Partnerschaften mit KI-Firmen wie OpenAI und Anthropic abgeschlossen.

LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/FACUNDO ARRIZABALAGA

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