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Ebenfalls einen Erholungsversuch starten unterdessen die klassischen Finanzmärkte, die zuvor noch angesichts der geopolitischen Unsicherheiten in Form des Kriegs im Iran und der anhaltend hohen Ölpreise schwächelten.
Damit halte sich der Kurs gut zwei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs immer noch "standhaft", schreibt Sandra Brekalo von Crypto Finance. Unter der Oberfläche sei das Bild indes differenzierter zu betrachten. Was die Zuflüsse in die vor allem unter institutionellen Anlegern beliebten Bitcoin-Spot-ETFs angeht, gibt es laut Brekalo ebenfalls Zeichen der Entspannung. So flossen in der letzten Woche über 580 Millionen Dollar in die Anlagevehikel.
Ebenfalls im Steigflug befinden sich weitere große Blockchain-Devisen. So verzeichnet etwa die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung Ether im Vergleich zum Vortag ein Plus von knapp 10 Prozent und steht im Wochenvergleich rund 25 Prozent höher bei knapp 2.300 Dollar. Der Iran-Krieg dürfte die Risikostimmung aber laut Brekalo vorerst sicherlich noch im Zaum halten.