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Damit hätten die Mercedes-Kunden vereinfachten Zugang zu über 800 Electra-Stationen mit mehr als 5.000 Ladepunkten in zehn europäischen Ländern. Mercedes-Benz habe den weltweiten Ausbau von Schnellladeangeboten schon früh aktiv mitgestaltet - sowohl mit eigener Ladeinfrastruktur als auch über Beteiligungen, teilte eine Sprecherin des Stuttgarter Autobauers mit. Seither habe sich der Markt dynamisch weiterentwickelt, zahlreiche Anbieter bauten ihre Ladeinfrastruktur kontinuierlich aus und verbesserten sie qualitativ.
Mercedes überprüfe die Ausrichtung des eigenen Ladenetzwerks in den jeweiligen Märkten fortlaufend, "mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden bestmögliche Ladelösungen zu bieten und Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Mehrwert schaffen", so die Sprecherin. Vor diesem Hintergrund habe sich Mercedes entschieden, das eigene europäische Schnellladenetzwerk an Electra zu veräußern.
Anfang 2023 hatte Mercedes-Benz angekündigt, bis Ende dieses Jahrzehnts mehr als 10.000 Schnellladepunkte an 2.000 Standorten in Nordamerika, China oder Europa aufbauen zu wollen.
Der Autobauer hatte in den vergangenen Jahren mit Gewinneinbrüchen und Absatzrückgängen zu kämpfen. Entsprechend steuerte der Konzern gegen und drehte an den Kostenschrauben.
ARCHIV - 29.05.2024, Sachsen, Dresden: Tankstutzen an einer Ladesäule für Elektroautos. Für Fahrer von Elektroautos soll es künftig mehr Schnellladesäulen an Tankstellen geben. Große Tankstellenketten in Deutschland sollen nach Plänen der Bundesregierung künftig zum Bau von Schnellladesäulen verpflichtet werden. Das Bundeskabinett will am Mittwoch eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg bringen. (zu dpa: «Zulieferer leiden unter E-Auto-Flaute - Stellenabbau droht») Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++