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Amazon wollte sich dazu nicht äußern. Globalstar war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Aktien des Satellitenbetreibers stiegen indes im vorbörslichen Handel an der Wall Street um knapp zwölf Prozent auf ein 18-Jahres-Hoch von 76,50 Dollar (65,92 Euro). Damit erreichte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von etwa 9,8 Mrd. Dollar (8,44 Mrd. Euro). Amazon-Titel gaben dagegen knapp zwei Prozent nach.
Globalstar betreibt dem Branchendienst Satellitemap zufolge 88 aktive Satelliten. Amazon komme auf 210 Trabanten für Daten- und Sprachübertragungen. In der finalen Ausbaustufe des ursprünglich "Kuiper" genannten Projekts "Leo" sollen 3.200 Satelliten Kommunikationsverbindungen ermöglichen. Damit wäre Leo der größte Konkurrent von Starlink. Die Firma des Milliardärs Elon Musk ist Weltmarktführer mit mehr als 10.000 aktiven Satelliten. Starlink steuert 50 bis 80 Prozent zum Umsatz des Mutterkonzerns SpaceX bei. Dieser steht vor einem Mega-Börsengang.
Mobilfunk- und Datenverbindungen über Satellit gewinnen für zivile und militärische Anwendungsbereiche zunehmend an Bedeutung. So spielt Starlink im Ukraine-Krieg eine wichtige Rolle. Daneben kooperieren die Deutsche Telekom und ihre Tochter T-Mobile mit dem US-Unternehmen, um in abgelegenen Gebieten Satellitenverbindungen über herkömmliche Smartphones zu ermöglichen. Europa will seine technologische Unabhängigkeit mit dem Aufbau eines eigenen Netzwerks ("Iris2") sicherstellen.
ANTWERP - BELGIEN: FOTO: APA/APA/Belga/JONAS ROOSENS
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