AMAG nach drei Quartalen mit deutlichem Ergebnisanstieg

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Ergebnis stieg um rund 142 Prozent auf knapp 82 Prozent
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Der oberösterreichische Aluminiumkonzern AMAG (Austria Metall AG) hat in den ersten drei Quartalen Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert, geht aus dem Quartalsbericht des börsennotierten Unternehmens hervor. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 16,4 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro, der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) kletterte um 58,9 Prozent auf 181,4 Mio. Euro. Unterm Strich blieben 81,7 Mio. Euro übrig, um 141,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Das Unternehmen verwies auf einen hohen Absatz und gestiegene Aluminiumpreise. Deutliche Mengensteigerungen im Bereich Walzen sowie gute Marktbedingungen bei der kanadischen Elektrolysenbeteiligung Alouette trugen ebenso zu dem Ergebnis bei. Negativ wirkten sich vor allem Wechselkurseffekte aus dem stärkeren Euro gegenüber dem US-Dollar aus. Die höheren Mengen sowie der Preisanstieg drückten jedoch den Cashflow sowie die Nettoverschuldung der AMAG. Allerdings konnte der Verschuldungsgrad um zwei Prozent gesenkt werden.

"Das dritte Quartal 2026 war für die AMAG außergewöhnlich stark", so AMAG-Chef Victor Breguncci in der Aussendung. "Mit einem EBITDA von 80,3 Millionen Euro haben wir das zweitbeste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt." Daher sei man zuversichtlich, das Geschäftsjahr 2026 mit einem EBITDA von 200 bis 220 Mio. Euro abzuschließen.

Mit 342.900 Tonnen konnte der Gesamtabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent gesteigert werden. Das Segment Walzen profitierte von einem deutlichen Absatzanstieg in den Bereichen Automobil, Wärmetauscher und Luftfahrt. Im Segment Gießen verzeichnete das Unternehmen solide Absatzmengen bei Recycling-Gusslegierungen. Im Segment Metall lag der Absatz von Primäraluminium über dem Vorjahr.

Für das Gesamtjahr geht die AMAG im Segment Metall von einer stabilen Produktion bei Alouette und einem anhaltend attraktiven Preisniveau für Aluminium und Tonerde aus. Aber auch in den Segmenten Gießen und Walzen erwartet das Unternehmen eine hohe Produktivität. Zudem sollen sich die Kosteneffizienzmaßnahmen positiv auswirken. Risiken sieht Breguncci vor allem in nachteiligen kurzfristigen Veränderungen relevanter Marktpreise, Änderungen bei den US-Einfuhrzöllen, einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Absatzentwicklung im Segment Walzen sowie bei kurzfristigen Energiepreisanstiegen.

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