Aktionäre verklagen Super Micro wegen Wertpapierbetrugs

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Aktie um 33 Prozent eingebrochen
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Aktionäre haben den US-Serverhersteller Super Micro Computer wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs verklagt. In der am Mittwoch bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten Sammelklage werfen die Investoren dem Unternehmen vor, seine Abhängigkeit von illegalen Verkäufen nach China verschleiert zu haben. Dadurch seien die Geschäftsaussichten zu positiv dargestellt und der Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben worden.

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Die Zivilklage folgt auf strafrechtliche Schmuggelvorwürfe, die am Dienstag gegen Mitgründer Yih-Shyan Liaw und zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Export von Nvidia-Chips erhoben worden waren. Nach Bekanntwerden der strafrechtlichen Ermittlungen war die Super-Micro-Aktie am 20. März um 33 Prozent eingebrochen, wodurch rund 6,1 Milliarden Dollar (5,18 Mrd. Euro) an Börsenwert vernichtet wurden. Liaw trat daraufhin aus dem Verwaltungsrat zurück. Neben dem Unternehmen richten sich die Vorwürfe der Aktionäre auch gegen Konzernchef Charles Liang und Finanzchef David Weigand. Super Micro äußerte sich zunächst nicht zu der Klage. Zuvor hatte der Konzern mitgeteilt, dass man mit den Behörden kooperiere und dass das mutmaßliche kriminelle Verhalten gegen die eigenen Richtlinien verstoße.

In dem Strafverfahren wirft die Staatsanwaltschaft Liaw und einem Vertriebsmanager vor, ein namentlich nicht genanntes Unternehmen in Südostasien angewiesen zu haben, Server mit Nvidia-Chips zu kaufen. Diese Firma soll in den Jahren 2024 und 2025 Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar erworben haben. Weder Super Micro noch Nvidia wurden strafrechtlich angeklagt. Nvidia ist zudem nicht Gegenstand der Aktionärsklage, die Schadenersatz in unbestimmter Höhe für Investoren im Zeitraum vom 30. April 2024 bis zum 19. März 2026 fordert.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/BRYAN R. SMITH

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