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Zudem erreichte der Auftragsbestand mit 5,5 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Die Nachfrage nach medizinischen Gasen blieb dabei den Angaben zufolge anhaltend hoch. Analysten hatten im Schnitt etwas mehr auf ihren Zetteln. Die Aktie verlor zuletzt rund 4,4 Prozent auf 179,32 Euro. Damit war das Papier der größte Verlierer im Euro-Stoxx-50, dem Aktienindex für große börsennotierten Unternehmen im Euro-Raum. Laut Analyst Charles Eden von der Schweizer Großbank UBS verfehlte der Erlös die Markterwartungen um zwei Prozent. Der Auftragsbestand des Industriegaskonzerns liege allerdings auf Rekordniveau.
Für Analyst Alex Sloane von der britischen Investmentbank Barclays lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Ein entscheidender Kurstreiber für den Konzern sei der Jahresauftakt aber eher nicht. Der Experte sieht die dynamischen Auftragsbestände, eine robuste Preisgestaltung und eine positive Entwicklung im Elektronikbereich als Stütze.
Die Ziele für die kommenden Jahre bestätigte das Unternehmen. Im laufenden Jahr will Air-Liquide-Chef Francois Jackow den bereinigten Gewinn bei stabilen Währungskursen steigern. Dazu will er die operative Marge von zuletzt 20,7 Prozent um einen Prozentpunkt nach oben treiben. Für den Zeitraum 2022 bis 2027 soll diese um insgesamt 5,6 Punkte zulegen. Dazu soll auch ein Sparkurs helfen. Der Konzern will am Freitag seine Quartalszahlen vorlegen.