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Am Freitag veröffentlicht die US-Regierung den Arbeitsmarktbericht, der neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch die Stellenentwicklung beim Staat erfasst. Für den Job-Report erwarten Ökonomen ein Stellenplus von 65.000 außerhalb der Landwirtschaft, nachdem im September nur 29.000 Arbeitsplätze hinzugekommen waren. Die Arbeitslosenquote dürfte sich laut der Schätzung bei 4,2 Prozent stabilisieren.
Die US-Notenbank Federal Reserve achtet genau auf diese Daten, da sie für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen soll. Sie hatte den Leitzins Mitte September auf die Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und zuletzt pausiert. An den Finanzmärkten wird allerdings damit gerechnet, dass die Fed angesichts der hartnäckigen Inflation die zinspolitischen Zügel im Dezember erneut anziehen wird.