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Positiv wirkten sich auch die Vorgaben aus dem US-Halbleitersektor aus. "Dass die Anleger inzwischen sehr genau zwischen den einzelnen Unternehmen unterscheiden, zeigen die Quartalszahlen von AMD", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Der Halbleiterkonzern kann mit seinen Ergebnissen überzeugen und wird mit einem deutlichen Kurssprung belohnt." Das spiegelte sich in der Entwicklung in Südkorea wider. Der Kospi-Index stieg um 0,6 Prozent und stabilisierte sich so nach den Verlusten am Vortag.
Nicht ganz so eindeutig war das Bild an den übrigen Märkten. Sie reagierten damit auf den Ausgang der Zwischenwahlen in den USA. "Für die US-Regierung könnte es erheblich schwieriger werden, ihre wirtschaftspolitischen Vorhaben durch den Kongress zu bringen", interpretierte Lipkow das Ergebnis. In den USA droht nun das, was die Wall Street "Gridlock" nennt - politischer Stillstand.
Vergleichsweise deutlich gaben japanische Aktien nach. Der Nikkei 225 beendete den Handel 1,4 Prozent tiefer mit 62.188,63 Punkten, holte damit aber auch einen Teil der Vortagesschwäche nach. Wegen eines Feiertags hatte am Dienstag kein Handel stattgefunden. Auch der australische S&P ASX 200 schwächelte und verlor 0,59 Prozent auf 8.834,45 Punkte.
Besser war dagegen die Entwicklung in China. Der chinesische CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland legte um 2,3 Prozent zu, der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong kletterte um 1,7 Prozent. Von Bloomberg zusammengestellte Daten hatten gezeigt, dass die Stützungskäufe für den chinesischen Markt über börsengehandelte Fonds zugenommen haben.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL