
von
"Das allgemeine Einzelhandelsumfeld ist momentan sehr volatil und in vielen Märkten stark von Rabatten geprägt, besonders im Lifestyle-Schuhsegment", sagte Vorstandschef Björn Gulden am Mittwoch. Deshalb sei es wichtig, nicht zu viele Produkte in den Handel zu geben. "Wir hoffen natürlich, dass sich das Umfeld stabilisiert und sich die Rabatte normalisieren, aber das liegt leider nicht in unserer Hand." Im Online-Geschäft und in den eigenen Läden habe Adidas sich auf Verkäufe zum Original-Preis konzentriert, was den Umsatz hier um 22 Prozent nach oben trieb.
An den Prognosen für das laufende Jahr hält Adidas fest: einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um einen hohen einstelligen Prozentsatz - das wären rund zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr - und ein Betriebsergebnis von rund 2,3 (2025: 2,06) Mrd. Euro.