
Trotz geopolitischer Unsicherheiten brummen die Geschäfte des Elektrotechnikkonzerns ABB. Getrieben vom Boom beim Bau von Rechenzentren kletterte der Auftragseingang des Schweizer Unternehmens im Startquartal 2026 um 24 Prozent auf den Rekordwert von 11,3 Milliarden Dollar (9,60 Mrd. Euro), wie ABB am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 37 Prozent auf 2,05 Mrd. Dollar, teilweise gestützt von einmaligen Faktoren.
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Analysten hatten einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge mit einem Ergebnis von 1,96 Mrd. Dollar gerechnet. Aufgrund des hohen Auftragsbestands und der guten Abwicklung der Bestellungen hob ABB die Wachstums- und Margenerwartungen für 2026 an. Neu peile der Siemens-Rivale im Gesamtjahr ein vergleichbares Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr an. Die operative Marge (EBITDA) sollte sich im Vergleich zum Vorjahr erhöhen, selbst ohne die angekündigten Immobilienerlöse.