4 Investmentbanken sollen BASF-Agrarsparte an Börse bringen

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BASF-Sparte könnte mit bis zu 20 Mrd. Euro bewertet werden
 © AFP, KIRILL KUDRYAVTSEV, Apa
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Der Chemieriese BASF treibt die Pläne für den milliardenschweren Börsengang seiner Agrarsparte im kommenden Jahr voran. Der Ludwigshafener Konzern hat vier Investmentbanken damit beauftragt, BASF Agricultural Solutions an die Frankfurter Börse zu begleiten, wie er am Montag mitteilte: Neben den US-Investmentbanken Citi, Goldman Sachs und JPMorgan ist auch die Deutsche Bank mit von der Partie.

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Dem Quartett winkt ein lukratives Geschäft: Nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" könnte die BASF-Sparte dabei mit mehr als 20 Mrd. Euro bewertet werden. Der Konzern will beim Börsengang die Mehrheit der Anteile behalten.

BASF Agricultural Solutions soll bis Mitte des kommenden Jahres börsenreif sein, sodass der Börsengang im zweiten Halbjahr über die Bühne gehen könnte. Er könnte damit einer der größten der vergangenen Jahre in Frankfurt werden. Eine Entscheidung über den Zeitpunkt der Emission sei aber noch nicht gefallen, betonte BASF. Gewöhnlich werden die Banken etwa ein halbes Jahr vor der Erstnotiz ausgewählt.

Konzernchef Markus Kamieth will den Chemieriesen mit der Ausgliederung stärker auf die Kerngeschäfte fokussieren, die eng in den BASF-Produktionsverbund eingebunden sind. Die Agrarchemie zählt nicht mehr dazu. BASF Agricultural Solutions stellt Pflanzenschutzmittel und Saatgut her. Am 24. November will BASF die Sparte auf einem Kapitalmarkttag präsentieren. Die rechtliche und operative Trennung der Sparte laufe planmäßig, hieß es in der Mitteilung. Etwa 80 Prozent des Geschäfts seien bereits auf eigenständige Gesellschaften übertragen worden.

LUDWIGSHAFEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

TO GO WITH AFP STORY BY SAM REEVES

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