
Die Preise für Gold und Silber haben am Montag von der gestiegenen politischen Unsicherheit infolge des US-Angriffs auf das ölreiche Venezuela profitiert.
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Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) stieg um mehr als zwei Prozent auf 4.424 US-Dollar (3.765 Euro). Damit steuert Gold auch am zweiten Handelstag des Jahres auf ein Plus zu.
Ende 2025 war der Goldpreis nach dem am 26. Dezember erreichten Rekordhoch von knapp 4.550 US-Dollar bis auf 4.275 Dollar zurückgefallen. Gold war im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis war im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1979 nicht mehr.
Bei Silber war das Jahresplus mit fast 150 Prozent noch deutlich höher. Am Montag zog der Silberpreis um fast vier Prozent auf 75,5 Dollar (64,26 Euro) an. In den vergangenen Wochen schwankte der Preis für Silber zuletzt stark. Nach dem Rekordhoch von etwas mehr als 84 Dollar am 29. Dezember ging es zeitweise wieder bis auf 70 Dollar zurück.
Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als sogenannte sichere Häfen, in die die Anleger Geld bei politischen Unsicherheiten schieben. Am Wochenende hatte sich mit dem Angriff der Vereinigten Staaten auf Venezuela die Lage in einem der Konflikte der Welt verschärft.