Immobilien im 1. Wiener Bezirk: Neue Rekordpreise

Immobilien im 1. Wiener Bezirk: Neue Rekordpreise

Die Immobiliennachfrage im noblen 1. Wiener Bezirk zieht in zweistelliger Höhe an. Die Preise erreichen, nach einem merklich schwächerem Jahr, einen neuen Rekordwert. Die Gründe für den neuen Boom und wo die meisten Objekte gehandelt werden.

83%

der Käufer von Eigentumswohnungen
im 1. Bezirk sind österreichische Staatsbürger.

60

Eigentumswohnungen mehr hat der 1. Bezirk im Vergleich zu 2015. Im Jahr 2017 gibt es damit insgesamt 4.083 Eigentumswohnungen.

120 Millionen

Euro werden durchschnittlich pro Jahr für den Kauf von Eigentumswohnungen im ersten Bezirk ausgegeben.

5

Das ist die Hausnummer jener Immobilie in der Neutorgasse, die das allererste Eigentumswohnungs-Objekt im ersten Bezirk war. Das wurde 1950 auch so im Grundbuch eingetragen.

32.094 Euro

wurde heuer erstmals für einen Quadratmeterpreis bezahlt. Damit war das bisher die teuersten Transaktion im ersten Bezirk ( Schottenviertel).

17 Prozent

der Eigentumswohnungen im ersten Bezirk haben eine Wohnfläche über 150 m².

4,9 Prozent

beträgt die jährliche durchschnittliche Preissteigerungsrate pro m2 bei Erstbezugs-Eigentumswohnungen im
1. Bezirk.

Doch die Zahl der Immobilientransaktionen ist gegenüber dem starken Jahren 2010, 2011 und 2015 im Vorjahr gesunken. Heuer zieht die Nachfrage wieder an. "Aufgrund der vielen Neubauprojekte zeichnet sich ein starkes Jahr ab", so Alexander Bosak, Leiter Immobilien Research von Otto Immobilien, der nun mit seinem Team eine Studie zum ersten Bezirk verfasst hat.

Die meisten Transaktionen fanden heuer bisher im sogenannten Schottenviertel, mit 150.000 Quadratmeter Fläche das größten Viertel der Inneren Stadt, statt. Dort wechselten bis Ende August´ 48 Wohnungen ihren Besitzer

Seit 2010 wechselten im ersten Bezirk Immobilien im Wert von 941 Millionen Euro den Besitzer. Das höchste Transaktionsvolumen gab es 2012 mit 151 Millionen Euro.

20 Prozent mehr Immo-Transaktionen bisher im Jahr 2017

Prestigeträchtige Objekte sind bereits in der Pipeline. Das zeigt sich wieder vor allem im Schottenviertel: Hier wurden vor allem wegen der Projekte No10 in der Renngasse, Cotton Residence in der Neutorgasse sowie Palais Schottenring. Laut Otto Immobilien stieg das Transaktionsvolumen gegenüber der letzten Messung Ende August 2016 bereits um 20 Prozent.

Österreicher übertreffen Russen bei weitem

Aber nicht Russen oder Araber zählen zur größten Käuferschicht im ersten Wiener Bezirk, sondern Österreicher. Sie kaufen laut der Studie von Otto Immobilien 83 Prozent der Objekte. Russen, Kasachen, Ukrainer und Bulgarien sind nur für drei Prozent der Anzahl der Transaktionen verantwortlich. Fünf Prozent der Käufer stammen aus der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg. Araber sind gar nur zu einem Prozent Käufer von Immobilien im ersten Bezirk.

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