With a little help from my friends

Sie wollen ein Zinshaus kaufen, doch alleine können Sie es nicht finanzieren? Unterschiedliche Modelle machen es dennoch möglich.

Wer in die Verlegenheit kommt, dass auf dem Sparbuch ein erkleckliches Sümmchen vor sich hin dümpelt, ist mit der Investition in Betongold gut beraten. Doch was tun, wenn man zwar gern unter die Hausbesitzer gehen würde, das Geld aber doch nicht ganz für ein Zinshaus reicht? Klar, Vorsorgewohnungen gehen immer, und investiert man in mehrere unterschiedliche Projekte, erreicht man auch eine gute Risikostreuung. Soll es aber dennoch ein eigenes Haus sein, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Variante eins: Man tut sich mit ein paar Freunden zusammen und investiert in ein Objekt. Gemeinsam zu kaufen ist nicht schwer, Probleme gibt es meistens erst, wenn einer der Beteiligten aus dem Projekt aussteigen will. Darum sollte man von Anfang an Exit-Strategien einplanen und vertraglich festlegen, rät Zinshaus-Experte Eugen Otto, "etwa wer wessen Anteil zu wie viel Prozent übernimmt“. Sonst kann es gut sein, dass die besten Freundschaften an einem Zinshausdeal zerbrechen.

Weniger problematisch ist das Bauherrenmodell, geht es doch davon aus, dass sich mehrere Partner gemeinsam in einen renovierungsbedürftigen Altbau einkaufen, dessen Sanierung vom Land gefördert wird. Die Sanierungskosten können in 15 (statt wie sonst in 67 Jahren) abgeschrieben werden. Die Mieteinnahmen fließen in einen Pool und werden anteilsmäßig auf die Miteigentümer am Gebäude aufgeteilt. Dennoch sollte auch hier ein Ausstiegsszenario vereinbart werden.

Zinshausbeteiligungen gibt es auch im kleinen Maßstab bei einigen spezialisierten Anbietern. So findet man beim Wiener Zinshausspezialist CPI bereits ab 5000 Euro Anteile an Häusern. Nach zehn Jahren wird das Gebäude verkauft. Die Gesamtrendite aus Mieterträgen und Wertsteigerung liegt bei sechs bis neun Prozent vor Steuern. Ähnliche Modelle bieten auch Wertinvest und Wiener Privatbank an.

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