trend. CEO Dinner 01 | 26: Der Kanzler beim CEO Dinner

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 © NIKLAS SCHNAUBELT

Gut aufgestellt. Vor der Diskussion mit Kanzler Christian Stocker. (Mitte), v. l.: Ralf Six, trend-CEO und Geschäftsführer der VGN Medien ­Holding, Keba-Chef Christoph Knogler, Post-Managerin Barbara Potisk-Eibensteiner, Kooperationspartnerin Silvia Grünberger, Volksbank-Wien-Chef Gerald Fleischmann, trend-Chefredakteur Bernhard Ecker.

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Welche Auswirkungen der Krieg im Nahen Osten auf Österreichs Wirtschaft hat und was die Konsequenzen für die Ziele seiner Dreierkoalition sind, waren die logischen Themen beim elften trend CEO Dinner mit Bundeskanzler Christian Stocker. Es ging um kleine Schritte, große Würfe und realistische Pläne für Österreichs Zukunft.

Anfang des Jahres hatte Bundeskanzler Christian Stocker noch deutlichen Optimismus versprüht, der auf verbesserten Wirtschaftsdaten beruhte. Doch lässt sich sein Ziel, die Inflation dieses Jahr auf zwei Prozent zu drücken und das Wachstum auf jedenfalls über ein Prozent zu heben, ­angesichts des Kriegs im Nahen Osten und sprunghaft gestiegener Energiepreise aufrechterhalten? Darauf und auf viele andere wirtschaftspolitische Themen ging der ÖVP-Politiker, der seit mehr als einem Jahr eine Koalition mit der SPÖ und den Neos führt, beim mittlerweile elften trend CEO Dinner im Wiener Hotel Park Hyatt ein.

Im offenen und zeitweise harten Austausch mit geladenen CEOs zog der Regierungschef Bilanz über das bisher Geleistete und stellte sich den Fragen zu Standort, Gesundheits- und Bildungsreform, russischem Gas, Bankenabgabe, einem möglichen Aufweichen der CO2-Ziele, Bürokratie, Wettbewerbsrecht, ­Kapitalmarkt und vielen weiteren Themen.

Ob die Dreierkoalition auch zu großen Würfen fähig ist, war ebenfalls Gegenstand intensiver Debatten, die von der beim trend CEO Dinner geltenden Chatham-House-Regel, wonach Gesagtes nicht zitiert werden darf, beflügelt wurden.

Plan- und Berechenbarkeit für Bürger und Unternehmen zu schaffen, ist in Zeiten von Trump & Co. eine Challenge geworden, die frühere Politikergenerationen nicht in dieser Form hatten. „Heute ist schon wieder alles ­anders“ ist das neue Normal. Dennoch ließ Stocker keinen Zweifel daran, dass er seinen Job mit Freude ausübt – und Optimist bleibt.

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