Heizung an, Fenster auf -
So vermeiden Sie Schimmelbildung in der Wohnung

Ein Schimmelbefall in der Wohnung kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig ist eine unzureichende Lüftung hierfür verantwortlich. Es gibt natürlich noch andere Gründe. Mit den richtigen Tipps lässt sich das Problem, welches auch die Gesundheit beeinträchtigen kann, jedoch vermeiden.

Heizung an, Fenster auf -
So vermeiden Sie Schimmelbildung in der Wohnung

Wie gefährlich ist Schimmel?

Ein großes Problem von Schimmel besteht darin, dass er sich nahezu überall ausbreiten kann. Für den Menschen, aber auch die Bausubstanz der Wohnung, ist er potenziell gefährlich und zieht aufwändige Maßnahmen nach sich.

Besonders anfällig für die Folgen von Schimmel sind Menschen, deren Immunsystem geschwächt oder durch andere Erkrankungen vorbelastet ist. Fakt ist, dass früher oder später die meisten Menschen gewisse Symptome entwickelt, wenn sie Schimmel dauerhaft ausgesetzt sind. Mit dazu gehören Anzeichen wie ständiger Husten, Niesen, Ausschlag oder gereizte Augen.

Daher ist es umso wichtiger, eine Schimmelbildung in der Wohnung unbedingt zu vermeiden.

Richtiges und regelmäßiges Lüften kann der Bildung von Schimmelpilz vorbeugen.

Tipp 1 - Immer richtig lüften

Gerade das regelmäßige Lüften von Wohnungsräumen trägt maßgeblich dazu bei, dass keinerlei Schimmel entsteht. Als Lüftungs-Routine wird die folgende Vorgehensweise empfohlen:

  • Stoßlüften: Es sollte bis zu viermal pro Tag erfolgen. Hierzu werden Fenster und Tür vollständig geöffnet und das Zimmer auf Durchzug gesetzt. Ein noch besserer Luftaustausch wird gewährleistet, wenn man im gegenüberliegenden Raum ebenfalls Fenster und Tür weit öffnet.
  • Wände nicht vollständig abkühlen lassen: Dieser Grundsatz gilt besonders im Winter. Wer hier zu lange lüftet, der riskiert, dass sich dank der Kälte Feuchtigkeit auf den Wänden absetzt. Dies wiederum erhöht das Schimmelrisiko.
  • Feuchträume besonders gründlich lüften: In Räumen, in denen häufig Feuchtigkeit herrscht, ist ein besonders Lüftungsverhalten einzuhalten. Badezimmer und Küche sind hiervon besonders betroffen. Bestenfalls wird nach dem Duschen oder dem Kochen gelüftet. Werden im Schlaf- oder Badezimmer feuchte Wäschestücke aufgehängt, ist ein ständiger Luftaustausch erforderlich.
  • Fenster nicht ständig ankippen: Hiermit wird nicht nur die Bildung von Schimmel begünstigt, sondern auch ein ineffizientes Heizverhalten gefördert. Der Energieverbrauch ist häufig sehr viel höher, wenn man das Fenster ständig gekippt lässt.
  • Baufeuchte bei Sanierung oder neuen Gebäuden bedenken: Wenn ein Haus gerade grundsaniert wurde oder es sich um einen Neubau handelt, müssen die Wände zunächst gründlich auslüften. Häufig über einen längeren Zeitraum hinweg. Hier muss das Lüftungsverhalten unbedingt den Bedingungen angepasst werden. Ein Hygrometer, welches die Luftfeuchtigkeit misst, kann dabei hilfreich sein.

Tipp 2 - Ist es auch anders möglich, Schimmel vorzubeugen?

Neben dem richtigen Lüftungsverhalten gibt es noch andere Maßnahmen, mit denen man der Schimmelbildung entgegenwirken kann.

Ein großes Problem sind zum Beispiel die Fenster. Sammelt sich an ihnen Kondenswasser, erhöht dies das Schimmelbildungsrisiko. Das Kondenswasser sollte also unbedingt aufgewischt werden, bevor es einen Schaden anrichten kann. Dies gilt besonders in Feuchträumen, aber auch allen anderen Räumen.

Woran wahrscheinlich die Wenigsten denken, ist der überfüllte Kleiderschrank. Die Luftzirkulation wird durch die Fülle der Kleidung behindert. Zudem sollten grundsätzlich alle Schränke einen gewissen Abstand zur Wand haben.

Ein großes Problem besteht häufig auch in den Zimmerpflanzen, denn der Boden zieht Feuchtigkeit und somit Schimmel fast magisch an. Entsprechend muss die Lüftung korrekt erfolgen oder die Pflanzen dürfen nicht zu feucht gehalten werden.

Tipp 3 - Lüftungsanlagen regelmäßig warten lassen

Sofern innerhalb eines Raumes eine Lüftungsanlage vorhanden ist, sollte diese in jedem Fall regelmäßig gewartet werden. Der integrierte Filter zieht viel Staub aus der Luft und muss in gewissen Zeitabständen gereinigt oder ausgetauscht werden. Im Gegensatz zur Reinigung der Anlage kann der Filterwechsel oftmals vom Bewohner ganz einfach selbst vorgenommen werden.

Eine Prüfung durch den Fachmann sollte einmal jährlich erfolgen. Neben dem Austausch des Filters und der Reinigung ist in der Regel auch ein Funktionstest der Anlage inbegriffen.

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