Ehemaliger „Wiener Wiesn"-Veranstalter in Konkurs

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Eröffnung der „Wiener Wiesn" 2016 mit Hans Knauß (L) und dem damaligen Stadtrat Michael Ludwig (M)

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Die „Wiesn“ Veranstaltungs und Kultur GesmbH ist mit rund 1,2 Millionen Euro Schulden insolvent. Ein jahrelanger Steuerstreit und das Ende der „Wiener Wiesn“ brachten das Unternehmen zu Fall.

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Über das Vermögen des alten „Wiener Wiesn"-Veranstalters, „Wiesn" Veranstaltungs und Kultur GesmbH, ist ein Konkursverfahren beim Landesgericht Sankt Pölten eröffnet worden. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen rund 1,2 Millionen Euro, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) und die Creditreform am Dienstag mitteilten. Betroffen seien vier Gläubiger. Eine seit Jahren andauernde steuerliche Auseinandersetzung mit den Abgabenbehörden führte nunmehr zur Insolvenz.

Bis 2019 veranstaltete die „Wiesn" Veranstaltungs und Kultur GesmbH die „Wiener Wiesn" im Prater. In der Corona-Zeit 2020 und 2021 wurden die Feste abgesagt, 2022 schließlich wurde ein anderer Veranstalter damit betraut. Versuche andere Märkte zu erschließen oder andere Veranstaltungen zu bekommen, führten nicht zum gewünschten Erfolg. Zudem belastete ein insolvenzbedingter Forderungsausfall eines Hauptkunden. Nach einer Betriebsprüfung des Finanzamtes erhielt man eine hohe Steuervorschreibung, deren Bekämpfung vor Gericht letztlich scheiterte.

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