Casinos Austria verlieren Casino-Lizenz in Belgien

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Grand Casino Brüssel Viage

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Rumänische Napoleon Games schnappen den Casinos Austria Lizenz in Brüssel weg.

Keine leichten Zeiten für die Casinos Austria. Bekanntlich soll ja hierzulande das Casino-Monopol der teilstaatlichen Casinos Austria nächstes Jahr zu Ende gehen. Aber auch im Ausland läuft das Geschäft nicht unbedingt rund. Letztes Wochenende wurde bekannt, dass die Casag die Lizenz für das Casino in Brüssel nicht verlängert bekommen hat. Die Österreicher hatten die Lizenz für das „Viage“-Casino in der europäischen Hauptstadt seit 2010 inne. Wie belgische Medien berichten, geht diese nun ab nächstem Jahr an die rumänische Gruppe Napoleon Games, die bereits ein Casino im belgischen Knokke betreibt.

Im Vorfeld der Ausschreibung galten die Casinos Austria als Favorit für den neuerlichen Zuschlag, weil sie über die Jahre rund 80 Millionen Euro in den Standort in Brüssel investiert haben sollen. Zuletzt wurde im „Viage“-Casino ein Bruttospielertrag von 52,45 Millionen Euro erzielt. Die Lizenz, die für 15 Jahre vergeben wird, soll laut belgischen Medien einen Wert von 750 Millionen Euro haben.

„Wir wurden am Wochenende darüber informiert, dass der Vergabeprozess der Spielbankenlizenz in Brüssel gegen uns entschieden wurde. Wir kennen dazu noch nicht alle Details. Wir prüfen nun mögliche weitere Schritte“, lässt Casinos-Sprecher Patrick Minar schriftlich dazu wissen. Erst letztes Jahr haben die Casinos Austria im International-Geschäft eine Niederlage in Deutschland hinnehmen müssen. Damals fiel die Lizenz für zehn Standorte in Niedersachsen an die deutsche Gauselmann bzw. Merkur-Gruppe. Damit verlor die Casag auf einen Schlag rund die Hälfte ihres Umsatzes. Mit Wegfall der Spielbank in Brüssel betreibt die Casag noch elf Casinos außerhalb von Österreich, fünf davon in Dänemark. Zuletzt soll der Gesamt-Bruttospielertrag des International-Geschäfts bei rund 100 Millionen Euro gelegen haben.

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