
NASA-Mission „Artemis II“
©NASAAuch 2026 dominieren die großen Forschungsthemen wie KI, Quantenforschung, Biotechnologie, Nanotechnologie und die Erkundung der Weiten des Weltalls. Ein Überblick über das Wissenschaftsjahr 2026.
Nach mehrfachen Verschiebungen soll die NASA-Mission „Artemis II“ nun endlich vier Astronauten rund um den Mond schicken. Sie dient auch als Testlauf für eine bemannte Mondlandung, die US-Präsident Trump per Dekret für 2028 verordnet hat. Etwas ins Hintertreffen hingegen gerät, teils auch durch Dekrete, die weltweite Klimaforschung. Dafür wird nun massiv in militärische Forschung und in Aufrüstung investiert. Auf der anderen Seite stehen bahnbrechende Therapien zur Bekämpfung von Krebs sowie zahlreicher infektiöser und chronischer Erkrankungen am Programm. Und laut Fachmagazin „Nature“ startet heuer die neue Klasse der „KI-Wissenschaftler“ durch.
Hierzulande richtet sich der Blick besonders auf den neuen FTI-Pakt, der eigentlich schon zu Jahresende das Budget für die dreijährige Finanzierungsperiode 2027 bis 2029 festlegen sollte. Angesichts der angespannten budgetären Lage sind spürbare Einschnitte zu erwarten. Ein wissenschaftlicher Höhepunkt für Österreich ist 2026 erneut die Quantenmechanik. Nach dem 100-jährigen Jubiläum im Vorjahr findet im November in Wien eine große internationale Konferenz statt. „100 Jahre Schrödinger-Gleichung“ ist der Anlass, mit der der österreichische Physiker erstmals den Zustand eines Teilchens durch eine Wellenfunktion beschrieb. Bis heute bildet sie eine zentrale Säule der modernen Physik – und die Grundlage zahlreicher Anwendungen.
Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 16. Jänner 2026 erschienen.