Warum es bald Grünen Veltliner aus China geben könnte

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Lenz Maria Moser macht und promotet chinesische Weine.

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Nach E-Autos und Zügen kommen nun auch Weine aus China nach Europa. Mitten drin: Der Österreicher Lenz Maria Moser, der trotz verrückter Weltmärkte sogar von Grünem Veltliner aus dem Reich der Mitte träumt.

Sein Erweckungserlebnis hatte Lenz Maria Moser am 5. August 2005, als er auf dem alten Flughafen von Peking nach der Zollabfertigung in die Ankunftshalle kam. „Das war eine Riesenhalle mit 10.000 Leuten drinnen – eine fröhliche Menschenmenge, die eine unfassbare Energie ausgestrahlt hat. Da kriege ich heute noch Gänsehaut.“ Von diesem Moment an war er angefixt. China lässt ihn seitdem nicht mehr los.

Der Spross der 15. Generation aus der berühmten niederösterreichischen Weindynastie macht seit 20 Jahren auf 1.100 Metern in der Provinz Ningxia Weine für den größten Hersteller der Volksrepublik, Changyu. Das an der Börse in Shenzhen notierte Unternehmen setzt 415 Millionen Euro um und beschäftigt fast 5.000 Mitarbeiter. In Mosers Château, 1.700 Kilometer vom Headquarter entfernt – 250 Hektar, 500.000 Flaschen pro Jahr –, sind es einige Dutzend.

Es sind Cabernets Sauvignons einer Qualität, die einen Vergleich mit westlichen Topweinen nicht scheuen müssen, wie regelmäßige Blindverkostungen zeigen. Dennoch ist der Zeitpunkt für eine weltweite Charme- und Marketingoffensive für chinesischen Wein denkbar schlecht (...)

Lesen Sie den Artikel in ganzer Länge in der trend.EDITION vom 20. März 2026.


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