
Fachkräfte verlassen ihren Arbeitgeber – und kommen Jahre später zurück. Was früher als Ausnahme galt, wird für Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels zunehmend interessant. Warum sogenannte Boomerang Hires gefragt sind und weshalb ein guter Abschied zur Rekrutierungsstrategie gehört.
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Es klingt fast wie in „Charlie und die Schokoladenfabrik“: Auf Linkedin berichtet eine Recruiting-Leiterin der ÖBB von der Verabschiedung von Mitarbeiter Dominik L. und wie sie ihm ein symbolisches goldenes Ticket überreicht hat. Doch anders als in der berühmten Geschichte von Roald Dahl ist das goldene Ticket nicht in einer Schokoladentafel versteckt, sondern ist eine Fahrkarte mit der Aufschrift „Rückfahrschein“. Und dem Gewinner winkt auch keine abenteuerreiche Führung durch die Schokoladenfabrik von Willy Wonka, sondern die Einladung, irgendwann wieder als Mitarbeiter zum Unternehmen zurückzukehren.
Tatsächlich existiert dieses goldene Ticket bei den ÖBB nicht nur als Social-Media-Gag. Alle Mitarbeiter:innen der ÖBB-Infrastruktur erhalten beim Austritt diesen symbolischen Rückfahrschein, der eine spätere Rückkehr ins Unternehmen – bei beidseitigem Interesse – avisieren soll.
Immer mehr Unternehmen entdecken ehemalige Beschäftigte als wertvolle Zielgruppe für die Personalgewinnung. Das Konzept dahinter heißt Boomerang Recruiting. Der Begriff beschreibt Mitarbeitende, die nach beruflichen Stationen bei anderen Arbeitgebern wieder zu ihrem früheren Unternehmen zurückkehren. Was lange als Ausnahme galt, entwickelt sich angesichts des Fachkräftemangels und zunehmend vielfältiger Karrierewege für einige Unternehmen zu einer attraktiven Rekrutierungsstrategie (...)
Lesen Sie den ganzen Artikel in der trend.EDITION vom 14. August 2026.