
Der Aufsichtsrat der Staatsholding Öbag hat Thomas Arnoldner einstimmig zum neuen Alleinvorstand bestellt.
Das Rätselraten um die Nachfolge von Edith Hlawati, deren Vertrag mit 31. Jänner 2027 endet, ist vorbei: Thomas Arnoldner wird mit Februar 2027 neuer Alleinvorstand der Staatsholding Öbag.
Der Aufsichtsrat habe sich einstimmig für den bisherigen stellvertretenden CEO der Telekom Austria entschieden, teilte die ÖBAG am Freitag mit. Seine Funktionsperiode ist auf fünf Jahre angelegt.
Arnoldner setzte sich damit in einem dreimonatigen Auswahlverfahren durch. Insgesamt hatten sich laut Öbag 46 Personen um den Posten beworben. Neun Kandidat wurden zu einem vertiefenden Hearing mit dem Nominierungsausschuss eingeladen. Der trend berichtete zu den Top-Favoriten aus dem Auswahlverfahren.
Laut Aufsichtsratschef Günther Ofner habe Arnoldner in den Hearings „die überzeugendsten Konzepte“ präsentiert. „Der Beste hat das Rennen gemacht“, so Ofner.
Arnoldner ist seit 2018 ist im Vorstand der Telekom Austria tätig und fungiert derzeit als stellvertretender CEO. Zuvor arbeitete er unter anderem in Führungsfunktionen bei Nokia, Alcatel-Lucent und T-Systems Austria.
„Die ÖBAG verwaltet nicht ihr eigenes Geld, sondern Vermögen der Republik und damit des Steuerzahlers. Daraus entsteht eine besondere Verantwortung“, wird Arnoldner zu seiner Bestellung in der Aussendung zitiert. Die Staatsholding müsse als Eigentümer „aktiv gestalten und unabhängig entscheiden“. Zu Arnoldners zentralen Aufgaben werde es gehören, die neue Strategie der Öbag im Einklang mit der Industriestrategie des Bundes umzusetzen.